AdSense Workshop #3
Jetzt wird’s ernst: Auf zur Anmeldung
So, der Grundstock für Ihr AdSense Einkommen ist gelegt: Sie haben eine Website oder ein Blog bei einem guten Hosting Service und haben angefangen, Inhalt zu generieren. Außerdem haben Sie damit begonnen, Sie mit den Grundlagen der Suchmaschinenoptimierung auseinanderzusetzen.
Dann nichts wie los! Der Anmeldung bei AdSense steht nichts mehr im Wege! Doch bevor wir starten, möchte ich noch einmal kurz die Funktionsweise von AdSense zusammenfassen.
Was ist AdSense?
Auf einen kurzen Nenner gebracht - AdSense gibt Betreibern von Websites endlich die Möglichkeit, sich auf das zu konzentrieren, was sie interessiert und beherrschen – guten Inhalt für gute Webseiten/Blogs zu produzieren. Ohne sich ständig darum kümmern zu müssen, wie sie mit ihren Seiten überleben und vielleicht auch einen Profit erwirtschaften können. Haben Sie diese Phase abgeschlossen, ist es soweit – Sie können mit AdSense starten und beginnen, Geld zu verdienen.
Vor der Anmeldung bei AdSense ist es wichtig zu verstehen, worin dieses Programm eigentlich besteht, denn darauf bauen die meisten Strategien, die wir in diesem Workshop behandeln auf. Wenn Sie verstehen, woher Google’s Anzeigen kommen, wie diese den Seiten zugewiesen werden und wie die Klickpreise entstehen, haben Sie die besten Voraussetzungen dafür, AdSense optimal für maximale Einkünfte zu nutzen.
Doch leider kann ich diese Fragen nur zu einem Teil beantworten. Google hält den Deckel ziemlich fest auf den internen Funktionsmechanismen seines Programms. Ich weiß genug, um von AdSense zu profitieren, aber ich müsste lügen, wenn ich sagte: ich wüsste alles (und jeder der dies behauptet, ist nicht ganz ehrlich!).
Es ist relativ klar, wie Google den Inhalt der Webseiten bestimmt und welche Anzeigen diesem Inhalt am besten entsprechen. Darum gibt es eine Unmenge an Seiten, die rein darauf ausgerichtet sind, die besten Anzeigen anzuziehen und nicht darauf, wertvollen Inhalt für Besucher zu liefern.
Leute versuchen also, Seiten für Anzeigen anstatt für Besucher zu entwickeln, aber diese Seiten machen langfristig weniger Geld als Qualitätsseiten, die einen loyalen Besucherstamm aufweisen können.
Tatsache ist: es ist möglich eine qualitativ gute Seite zu erstellen UND das meiste aus AdSense herauszuholen, auch wenn man die Algorithmen, die Google einsetzt um Anzeigen zuzuweisen, nicht im Detail kennt.
Die Funktionsweise ist ja im Grunde simpel: AdSense ist ein Dienst von Google, der Anzeigen auf Webseiten platziert. Wenn Sie sich für AdSense anmelden, erklären Sie sich damit einverstanden, die Anzeigen, die Google Ihnen vermittelt auf Ihre Seite zu stellen und Sie erhalten jedes Mal, wenn ein Besucher auf eine dieser Anzeigen klickt eine kleine Provision. (oder für jede tausendste Einblendung, je nach Typ der Werbung).
Die Anzeigen selbst kommen von einem anderen Google Dienst: AdWords. Wenn Sie mit AdSense Erfolg haben wollen, müssen Sie auch AdWords kennen.
Das AdWords Programm ermöglicht Werbern, über das AdSense Programm Anzeigen auf anderen Webseiten zu schalten. Die Anzeigen bestehen aus einer Titelzeile und einem kurzen Text – und – das interessante daran: die Werber entscheiden, was Sie für die Anzeigenschaltung zu zahlen bereit sind.
Werber bestimmen ein Werbebudget insgesamt und den Preis, den Sie für einen einzelnen Klick zahlen wollen. Google entscheidet dann darüber, wo die Anzeigen angezeigt werden.
Ein Hosting Unternehmen kreiert beispielsweise folgende Anzeige:
Managed Server ab 150,-€
Firewall / Loadbalancer / Cluster
www.premiumhosting.de
Der Unternehmer ist bereit, 1000€ im Monat für seine Online Werbung auszugeben, er beschränkt den Preis pro Klick aber auf 1€. Das bedeutet, dass er monatlich mindestens 1000 Besucher auf seine Website führen wird.
Aber das war’s auch schon mit der Kontrolle über die Anzeige. Google bestimmt, welche Seiten am besten zur Anzeige passen und zeigen sie dort an, wobei der Unternehmer jeweils 1€ pro Klick zahlt, solange bis sein Budget verbraucht ist. Wie viel von diesem Euro tatsächlich an den Betreiber der Seite geht, auf der die Anzeige erscheint, ist Google’s Geheimnis. Es wird gemunkelt, dass Google zwischen 70-80% des Klickpreises weitergibt.
Das unterscheidet AdWords von der traditionellen Werbung. In der Printwerbung, entscheidet der Werber, wo seine Anzeige stehen wird und ob dies den Preis wert ist. Die Zeitung entscheidet ihrerseits, wie viel sie für einen Werbeplatz verlangen möchte und weiß somit immer, was die Werbefläche am Markt wert ist.
Online läuft das ganze völlig anders ab.
Ein Werber, der sich bei AdWords anmeldet, hat keine Ahnung, wo seine Anzeigen auftauchen werden. Und die Teilnehmer am AdSense Programm haben im Vorhinein keine Ahnung, wie viel Sie für die Werbefläche, die Sie bereitstellen, kassieren werden!
Es liegt in der Hand von Google, Ihnen Anzeigen zu schicken, die per Klick nur ein paar Cents, oder aber ein paar Euro einbringen.
Laut Google werden die Anzeigen so zugeteilt, dass die AdSense Publisher maximale Einkünfte erzielen und gleichzeitig die Werbetreibenden den größten Nutzen für Ihren Klickpreis erhalten.
Wenn Sie also eine Seite über Gartenarbeit haben, in der von Wintergärten die Rede ist, nimmt Google an, dass Ihre Besucher an Anzeigen zu Wintergartenverglasung interessiert sein könnten.
So bekommen Sie themenrelevante Anzeigen, die jedoch nicht immer den Anzeigen mit dem höchsten Klickpreis entsprechen müssen. Wenn eine Anzeige mit niedrigem Klickpreis weitaus bessere Klickraten erzielt als diejenigen mit höherem Klickpreis, wird Google Ihnen die erste schicken, da Sie damit insgesamt mehr verdienen werden.
Theoretisch können Sie also Google die Entscheidung über die Anzeigenzuteilung voll und ganz überlassen.
Meiner Erfahrung nach, lassen Sie sich durch passives Verhalten aber ein großes Stück vom AdSense Kuchen entgehen! Denn Sie können die Anzeigenauswahl durchaus beeinflussen, sowohl was den Inhalt als auch den Klickpreis betrifft. Und Sie können selbstverständlich einen großen Einfluss darauf ausüben, wie viele Klicks diese Anzeigen bekommen. Hier liegt die große Goldmine dieses Programms!
So, bevor wir über die vielfältigen Möglichkeiten sprechen, die Ihnen als AdSense Publisher offen stehen, müssen wir uns erst einmal anmelden.
Anmeldung leicht gemacht
Google AdSense ist grundsätzlich für jede deutschsprachige (natürlich auch englische usw.) Webseite zugänglich.
Bevor Sie sich anmelden, weise ich Sie nochmals auf die Programmrichtlinien hin. Lesen Sie diese vor der Anmeldung durch, um die Ablehnung Ihrer Seite zu vermeiden.
Auf der Anmeldeseite müssen Sie neben allgemeinen Informationen zuallererst auswählen, ob Sie ein Privatkonto oder ein Unternehmenskonto eröffnen wollen. Dabei ist egal, wie groß Ihr Unternehmen ist. Es ist lediglich entscheidend dafür, wohin Ihr AdSense Einkommen fließt, direkt auf Ihr Privatkonto oder auf Ihr Firmenkonto.
Außerdem können Sie sich für die Zahlungsart entscheiden: Scheck oder Überweisung Achten Sie auf eventuelle Zusatzkosten bei den verschiedenen Zahlungsarten.
(Was Sie nicht entscheiden können, ist das Zahlungsmodell: CPC (Cost-per-Click), also Preis pro Klick, oder CPM (Cost per Mille), also Preis pro Tausend Impressionen.)

Weiters müssen Sie Google Ihre URL mitteilen. Es gibt nur Platz für eine URL, lassen Sie sich davon nicht aus der Ruhe bringen, falls Sie mehrere Seite haben, melden Sie sich für den Moment mit der wichtigsten URL an. Sie können Ihrem Konto später alle weiteren Websites hinzufügen.
Die nächste Frage ist: wollen Sie Anzeigen für Content-Seiten (das sind die kleinen Textanzeigen, von denen wir bisher gesprochen haben) oder für Suchergebnisseiten oder beide. Anzeigen für Content-Seiten sind besser, aber Sie können von beiden Arten profitieren, also empfehle ich Ihnen beide Optionen auszuwählen).
So das war’s fürs erste. Nun warten Sie auf die Bestätigung Ihrer Anmeldung, dann fügen Sie einige Codezeilen in den Quellcode Ihrer Website ein und es kann losgehen!

















